Warmwasser

Warmes Wasser effektiv bereiten

Wir Deutschen sind Weltmeister im Wassersparen und natürlich gilt auch, dass der bewusste Umgang mit Warmwasser viel Energie mit wenig Aufwand spart. Im Allgemeinen gibt es bei der Warmwasserbereitung zwei Systeme. Es wird zwischen der zentralen und der dezentralen Variante unterschieden. Was am Besten bei Ihnen passt und was bei einer Sanierung die meisten Vorteile bringt, sagen Ihnen unsere KULSA-Berater.

Eine zentrale Versorgung benötigt einen Warmwasser-Speicher. Hier werden 100 bis 300 Liter Trinkwasser erwärmt und für Küche und Bad bereitgestellt. Der zentrale Heizkessel kann zeitgleich von den einzelnen Nutzern im Haus angezapft werden. Zu Bedenken ist eine effektive Rohrführung, mit kurzen Wegen! Und natürlich eine gute Dämmung des Speichers wie auch der Leitungen.


Zirkulationsleitungen werden eingesetzt, um das Warmwasser umzuwälzen, damit es an der Zapfstelle sofort warm zur Verfügung steht. Eine solche Warmwasser-Zirkulation ist unbedingt mit Zeit- und Temperatursteuerung auszustatten. Aus energetischen Gründen sollten Sie aber von Zirkulationspumpen absehen.


Ist Ihre Zapfstelle sehr weit vom Heizkessel entfernt? Wird das warme Wasser nur selten genutzt, etwa in einem Ferienhaus? In einem solchen Fall kann für die Warmwasserbereitstellung das dezentrale System gewählt werden. Direkt an der Zapfstelle, an der Wasser benötigt wird, ist ein Warmwassergerät installiert, beispielsweise der Durchlauferhitzer. Gas-Kombi-Thermen sind effizienter und umweltfreundlicher als elektrisch betriebene Geräte. Höheren Komfort bieten die elektronisch geregelten Geräte im Gegensatz zu hydraulischen Anlagen.