
Xella produziert und vertreibt in drei Geschäftseinheiten Baustoffe, Gipsfaser- und zementgebundene Trockenbau-Platten sowie Kalk und Kalkstein. Mit Ytong, Hebel und Silka ist Xella einer der größten Hersteller von Porenbeton und Kalksandstein weltweit. Mit Fermacell ist Xella tonangebend bei hochwertigen Trockenbau-Lösungen und mit Fels gehört Xella europaweit zu den führenden Anbietern von Kalk und Kalkstein.
Die Xella Gruppe bündelt die Kompetenzen und das Know-how von Ytong, Silka, Hebel und Fermacell und entwickelt diese kontinuierlich weiter. Innovative Konzepte und neue Systemansätze forcieren die Entwicklung von energieeffizienten und nachhaltigen Baustoffen. Xella ist dabei nah an den Märkten. Das garantiert verlässliches, termingerechtes und kostenoptimiertes Bauen mit Baustoffen, die für hohe Qualität, kundenorientierte Lösungen und Produkte stehen und die zugleich überzeugende Vorteile bieten. Mit rund 90 Werken in 18 Ländern sowie Vertriebsorganisationen in rund 30 Ländern zeigt Xella international Flagge. Dabei sind die Marktaktivitäten der Xella Gruppe in den drei Geschäftseinheiten Xella Baustoffe GmbH, Fermacell GmbH und Fels-Werke GmbH gebündelt. Sie verfügen über eigene Produktionen und einen eigenen Vertrieb. So werden die unterschiedlichen Kundenanforderungen in den Märkten individuell und kompetent bedient.
Xella ist da vor Ort, wo perfekte Lösungen von Planern, Architekten und Bauunternehmen gefordert werden.
Die EnEV 2009.
Der neue Standard für energieeffizientes Bauen.
Immer mehr Menschen besiedeln unseren Planeten und benötigen immer mehr Energie. Fossile Brenn stoffe und EnergieRessourcen sind jedoch erschöpflich und unsere Um welt ist nur in einem begrenzten Maße belastbar. Diese Tatsachen erfordern, dass Menschen, Unter nehmen sowie Politikerinnen und Politiker umdenken und handeln müssen. Besser gestern als morgen. Zwingend nachhaltig, nicht nur temporär.
Die effizientere Nutzung der vor handenen Energien, die Minimierung der Umweltbelastung, beispiels weise durch CO2Reduzierung, die Erschließung und Anwendung von regenerativen Energieformen sowie die Senkung des gesamten Energieverbrauchs sind am Ende Ziele, die es unbedingt zu erreichen gilt.
Energetische Qualität
Mit der Energieeinsparverordnung 2009, die zum 1.10.2009 in Kraft tritt, hat die Gesetzgebung jetzt ein Werkzeug geschaffen, das diesen Zielen Rechnung tragen soll. Sie schreibt die EnEV 2007 fort und erhöht die Anforderungen an die energetische Qualität von Gebäuden um ca. 30 %. Die EnEV 2009 ist ein weiterer Meilenstein für einen ver antwortungsvolleren und effizien teren Umgang mit unseren Energie Ressourcen, der mit der Umsetzung der EnEV 2012 und einer weiteren Verschärfung der Anforderungen um nochmals 30 % die nächste Ausbaustufe im Blick hat.
Gleichzeitig muss das seit dem 1.1.2009 in Kraft gesetzte Erneuer bareEnergienWärmegesetz – EEWärmeG – bei Baumaßnahmen berücksichtigt werden. Mit diesem Gesetz soll der Anteil der erneuer baren Energien am GesamtEner gieverbrauch bis 2020 auf 14 % erhöht werden.
Mit der veränderten Gesetzeslage ergeben sich für Sie nun eine Menge Fragen. Innerhalb dieser Broschüre beschreiben wir, worauf Sie ab jetzt als Bauherr achten müssen. Für Planer und Bauausführende gehen wir in den entsprechenden Kapiteln vertieft auf die Randbedingungen der EnEV 2009 und deren Anwendung bei Neubau und Modernisierung ein.
Bewertung der energetischen Qualität.
Das Ergebnis der EnEV 2009 – der Energieausweis.
Eine wesentliche Anforderung der EnEV 2009 ist die Dokumentation der Berechnungsergebnisse in Form eines Energieausweises. In ihm kennzeichnen zwei Werte die energetische Qualität eines Gebäu des. Mit dem Primärenergiebedarf wird die gesamte Energiemenge dar gestellt, die benötigt wird, um sowohl die Heizleistung als auch die Trink wassererwärmung des Gebäudes sicherzustellen. Dabei werden zusätz lich die energetischen Aufwendungen zur Gewinnung und Bereitstellung der benötigten Energie bilanziert.
Die Gebäudehülle
Um die energetische Qualität der Gebäudehülle beurteilen zu können, wurde der Transmissionswärme Verlust als weitere Kenngröße eingeführt. Mit diesem Wert werden die Bauteile der Gebäudehülle so bilanziert, dass erkennbar ist, welche Dämmwirkung im Mittel über alle Außenbauteile, z.B. Wände, Dach, Fenster etc., erreicht wird.
Variable Kenngrößen
Der Energieverbrauch in einem Ge bäude wird durch die Qualität der Bauteile der wärmeübertragenden Gebäudehülle und der eingesetzten Anlagentechnik für Heizung, Trink wassererwärmung und Lüftung bestimmt. In der EnEV 2009 wird dieses Zusammenspiel der einzelnen Kom ponenten nicht durch starre Grenz werte, sondern durch die Einhaltung variabler Kenngrößen beschrieben. Grenzwerte einhalten
Mit dem sogenannten Referenz gebäude wird der maximal zulässige Jahresprimärenergiebedarf und der Transmissionswärmeverlust ermittelt, den das tatsächlich ge plante Gebäude einzuhalten bzw. zu unterschreiten hat. Dabei kann man im tatsächlichen Gebäude bei den einzelnen Bauteilen und der Anlagentechnik beliebig abweichen, solange die vorgegebenen Grenz werte eingehalten werden. Besonders niedrige Werte gegen über dem Referenzgebäude weisen darauf hin, dass das geplante Ge bäude sehr sparsam mit der wert vollen Energie umgeht und geringe Betriebskosten hat.
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